Unser Huthaus genießt die Jahrhunderte alte Tradition aus den Zeiten des Silberbergbaus im Raum Schlema – Schneeberg. Name und Aufgabe stehen im engen Zusammenhang mit dem Markus–Semmler-Stollen.
Der Bergbau im sächsischen Erzgebirge ist weltbekannt und wurde für unsere Gemeinde 1471 bestimmend als ein „Berggeschrei“ am Schneeberg entfachte.
Reichliche Silberfunde zogen Knappen und Bergherren an. Es mussten viele bergtechnische Meisterleistungen vollbracht werden, um den Schatz heben zu können.
Eine davon ist der 1503 begonnene Bau des Markus–Semmler–Stollens, von der Mulde bei Niederschlema beginnend bis ins Hohe Gebirge in Neustädtel führend.
Mit all seinen Nebenstollen und Bergwerken erreichte er im ausgehenden 20. Jahrhundert 45 km Ausdehnung.
Zwischen 1908 und 1911 wurden starke radioaktive Wässer entdeckt, die Oberschlema zum zweitstärksten Radiumbad der Welt aufsteigen lies.
Huthäuser dienten im Bergbau als zentrales Aufenthaltshaus, bevor man ins Bergwerk zog. Hier wurde das Geleucht und das Gezäh ausgegeben, eingezogen und gewartet. Ferner diente es als Aufbewahrungsort der Zechenbücher, die die Lohnabrechnungen und Ausbeutenachweise enthielten.
Die Hutstube diente als Gebetsstube, heute als Gaststube.
1993 wurde das Haus rekonstruiert. Aus einem Wohnhaus, dem man die Jahre ansah, haben die Familien Hahnl, Härtel, Unger und Seifert dieses schöne Ambiente eines Huthauses wieder erlangen lassen.
15 Jahre wurde das Haus an verschiedene Inhaber verpachtet.
Berühmt wurde das „Kartoffelstübel“ zwischen 1996 und 2003.
Als Eigentümergemeinschaft und als Inhaber wird die
Pension & Gaststätte von den Investoren - Familie Hahnl - geführt.
Familie Hahnl und das Team vom Huthaus freut sich über Ihren Besuch!